Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

FAQ 4-5

4. Unfall im Winter ohne vorschriftsmäßige Bereifung - Wer zahlt?

Ohne Winterreifen kann es teuer werden

Die so optimierten Eigenschaften führen zu einer verbesserten Fahrsicherheit auf glattem und nassem Untergrund. Für die meisten Kfz-Versicherungen ist die Sachlage klar: Im Schadensfall wird beim Fahren mit Sommerreifen im Winter automatisch von einem Mitverschulden von mindestens 20% ausgegangen. Da wird selbst ein kleiner Auffahrunfall mit Blechschaden schnell deutlich teurer als ein Satz neuer Winterpneus.

Korrekte Profiltiefe

Die gesetzliche Mindestprofiltiefe liegt europaweit bei 1,6 Millimetern. Experten warnen jedoch davor, Winterreifen bis zur gesetzlichen Mindestprofiltiefe abzufahren. Der Reifen kann seine Wintertauglichkeit verlieren, wenn die Profiltiefe 4 Millimeter unterschreitet.
In Österreich zum Beispiel ist es daher gesetzlich vorgeschrieben, dass ein Winterreifen mindestens 4 Millimeter Profiltiefe haben muss. Unterhalb von 4 Millimetern sind die Lamellen, die die Griffkanten des Reifens vergrößern, nicht mehr vollständig vorhanden. Dadurch verliert der Reifen eine der wesentlichen Merkmale eines Winterreifens. Oft ändert sich auch die Zusammensetzung der Gummimischung, wenn man näher an die Mindestprofiltiefe kommt. Um die Fahreigenschaften des Winterreifens zu verbessern, liegt unterhalb der Laufstreifenmischung eine härtere Mischung, die für Fahrstabilität sorgt. Wenn diese härtere Mischung erreicht wird, weist der Winterreifen deutlich schlechtere Winter- und Nässeeigenschaften auf.

5. Argumente für Winterreifen


Fortschreitende Entwicklung

Viele der bislang gegen den Gebrauch von Winterreifen vorgebrachten Argumente wurden in den vergangenen Jahren entkräftet. Durch modernes Profildesign und niedrige Querschnitte wird mittlerweile der Geschwindigkeitsindex V (bis 240 km/h) erreicht. Auf eine „sportliche” Fahrweise muss also nicht länger verzichtet werden. Durch die ausgeklügelte Profilgestaltung wurden der Rollwiderstand und die Geräuschentwicklung von Winterreifen weiter gesenkt, es ergibt sich gegenüber Sommerreifen kein höherer Kraftstoffverbrauch bzw. kein signifikant stärkeres Abrollgeräusch.

Kaum Unterschiede gibt es auch im Preisniveau. Teurer werden lediglich Winterreifen in den höheren Geschwindigkeitsdimensionen über 190 oder 210 km/h. Grundsätzlich ist es möglich, eine Geschwindigkeitskategorie zu wählen, die unterhalb der für ein Fahrzeug angegebenen Höchstgeschwindigkeit liegt. Die Entscheidung, ob dies wirklich sinnvoll ist, muss jeder Autofahrer vor dem Hintergrund seiner tatsächlichen Fahrweise selbst treffen. Wenn eine niedrigere Geschwindigkeitskategorie gewählt wird, besteht die Pflicht, die maximal erlaubte Höchstgeschwindigkeit des Reifens durch einen entsprechenden Warnaufkleber auf dem Armaturenbrett anzuzeigen. Derartige Aufkleber halten wir für Sie in unserem Hause bereit.

 
  
+++++ !!!!!!!! Ab Oktober haben wir Samstags wieder für Sie geöffnet !!!!!!!!! +++++ !!!!!!! Ab Oktober haben wir Samstags wieder für Sie geöffnet. !!!!!!!!!
Copyright 2016. All rights reserved.
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü